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Moderne Formen der Zahnkorrektur: Invisalign und Clear Aligner

Mit Invisalign und Clear Aligner kann eine Vielzahl von Zahnfehlstellungen korrigiert werden. Diese modernen Methoden sind schonend, effizient und für das Umfeld kaum sichtbar.


Bei beiden Methoden handelt es sich um transparente Kunststoffschienen, die von den Patienten über einen bestimmten Zeitraum getragen werden.

Persönlicher Behandlungsplan

Bei der Invisalign-Methode beginnt alles mit dem persönlich erstellten Behandlungsplan. Grundlage dessen ist ein Abdruck der Zähne. Dieser Abdruck gibt Auskunft darüber, ob eine Begradigung der Zähne mit dem Invisalign-System möglich ist. Eine virtuelle 3D-Planung zeigt bereits am Anfang wie die Zähne am Ende wahrscheinlich aussehen werden.

Schritt für Schritt und Stück für Stück

Jedes Set der individuell gefertigten Aligner, also der Schienen, wird vom Patienten jeweils zwei Wochen lang getragen. Jedes neue Aligner-Paar sorgt für eine stückchenweise Bewegung der Zähne in Richtung der gewünschten Endposition. Die Gesamtdauer der Behandlung ist individuell sehr verschieden und hängt von der Komplexität der Zahnbegradigung ab. Doch Invisalign ist nicht nur schonend und effizient, sondern auch transparent. Denn während der Behandlung nehmen Patienten regelmäßige Kontrolltermine beim Invisalign-Anwender wahr. So lässt sich zum einem der Behandlungsfortschritt seitens des Arztes überprüfen und dem Patienten gegenüber gut dokumentieren, zum anderen dienen diese Kontrolltermine auch der Aufrechterhaltung des Komforts. Denn dies ist weiterer großer Pluspunkt dieser Methoden: Invisalign- und Clear-Aligner-Patienten können ihre Aligner jederzeit herausnehmen. Es findet also keine Einschränkung der Lebensqualität beispielsweise hinsichtlich der Nahrungsaufnahme statt. Auch die Mundhygiene lässt sich mit diesen Methoden gut in Einklang bringen, weil die Schienen während der Zahn- und Mundpflege einfach entfernt werden.

Drei Schienen aus unterschiedlichen Materialstärken

Auch bei der Clear-Aligner-Behandlungsmethode stehen die Beratung und Anamnese an erster Stelle, um feststellen zu können, um die Methode für das Behandlungsziel geeignet ist. Die genommenen Abdrücke der Zähne dienen als Ausgangspunkt für die Anfertigung eines sogenannten Situationsmodells. Der erste Schritt der Zahnkorrektur wird anschließend am Computer simuliert. Dem folgen das Set-Up, welches wiederum die Basis für die ersten Clear-Aligner-Schienen ist. Bei der Clear-Aligner-Methode erhalten alle Patienten drei Schienen, die aus unterschiedlichen Materialstärken bestehen und die jeweils ein bis zwei Wochen getragen werden. Die erste Trageperiode könnte also wie folgt ablaufen. In der ersten Woche wird zunächst die dünne Schiene getragen. Dadurch können sich die Patienten an den Druck der Zahnkorrektur gewöhnen. In der zweiten Woche kommt eine stärkere Schiene zum Einsatz, bevor in der dritten und vierten Woche eine härtere Schiene getragen wird. Diese Methodik ermöglicht eine effektive, aber zugleich schonende und sanfte Zahnkorrektur.

Sind die ersten Wochen mit dem ersten Schienen-Set vorbei, nimmt der Kieferorthopäde erneut Abdrücke der Zähne und kontrolliert auf diese Weise auch den Behandlungsfortschritt. Die neuen Abdrücke sind wiederum der Ausgangspunkt für die erneute Anfertigung der weiteren Schienen nach dem gleichen Verfahren, welche dann wieder für mehrere Wochen getragen werden müssen. Dieser Ablauf wird so lange wiederholt, bis sich der gewünschte Behandlungserfolg eingestellt hat: Ästhetische und gerade Zähne.