Praxis für präventive Zahnheilkunde
Ralf Wimberger & Kollegen

Moderne Endodontie: Wurzelbehandlung mit dem OP Mikroskop

Das OP Mikroskop und die elektrische Längenmessung ermöglichen exaktere und vorhersagbarere Ergebnisse im Rahmen einer endodontischen Behandlung.

Nur gesunde Zähne können langfristig in der Mundhöhle bleiben. Wenn das Wurzelkanalsystem mit Bakterien infiziert ist, kann es zu starken Zahnschmerzen und/oder Entzündungen (Parodontitis apicalis) an den Wurzelspitzen kommen. Die Endodontie ist der Fachbereich der Zahnheilkunde, der sich mit dem Inneren der Zähne, dem Wurzelkanalsystem, beschäftigt. Hauptziel einer jeden endodontischen Behandlung ist die möglichst optimale Desinfektion des gesamten Wurzelkanalsystems von Bakterien sowie das Entfernen aller Gewebereste aus den Kanälen.
Mit Hilfe der modernen Endodontie können Zähne mit einem irreversiblen entzündeten oder bereits abgestorbenem Zahnnerv langfristig gerettet werden und als Fundament für Kronen, Brücken oder andere prothetische Arbeiten fungieren.

Arbeiten mit dem OP Mikroskop:
Das Wurzelkanalsystem kann mit Hilfe einer bis zu 25-fachen Vergrößerung durch das OP Mikroskop besser inspiziert und somit auch besser behandelt werden. Im Rahmen der Wurzelbehandlung wird die Länge eines jeden Wurzelkanals mittels der elektrischen Längenmessung verifiziert. Das OP Mikroskop gewährleistet optimale Sichtverhältnisse, so dass die Anatomie des betroffenen Zahnes individuell und substanzschonend behandelt werden kann. Nach der chemischen Reinigung mit ultraschallaktivierten Spüllösungen, der Aufbereitung des Wurzelkanalsystems mit Handinstrumenten und unterschiedlichen Nickel-Titan-Feilen wird das Wurzelkanalsystem hermetisch verschlossen und der Zahn mit Hilfe eines post endodontischen adhäsiven Kronenkernaufbaus bis zur endgültigen Versorgung stabilisiert.

Revisionsbehandlung:
Bei Zähnen, die bereits endodontisch behandelt wurden, kann eine Revisionsbehandlung notwendig werden. Häufige Ursachen für Revisionen sind Zahnschmerzen, Entzündungen an den Wurzelspitzen des betroffenen Zahnes (Parodontitis apicalis) oder eine insuffiziente (unzureichende) Behandlung des Wurzelkanalsystems, die vor einer prothetischen Arbeit (z.B. Krone oder Brücke) ausgetauscht werden muss.
Im Rahmen der Revisionsbehandlung wird mit Hilfe des OP Mikroskops das alte Wurzelfüllmaterial wieder entfernt (revidiert) und das komplette Kanalsystem desinfiziert. Des Weiteren wird mit Hilfe der optischen Vergrößerung genauestens untersucht, ob noch weitere nicht behandelte Wurzelkanäle vorhanden sind, die möglicherweise Schmerzen oder Entzündungen an den Wurzelspitzen verursachen können. Durch das Arbeiten „unter Sicht“ mit Hilfe des OP Mikroskops ist es mittlerweile auch möglich Perforationen (unphysiologische Löcher im Zahn) oder offene Wurzelspitzen mit einem speziellem Zement (MTA) zu verschließen. So können hoffnungslose Zähne möglicherweise doch noch gerettet werden.

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